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PROJEKTE

(25.09.2006)
Ernst Lubitsch Collection
DVD Produktion

DVD Digipack Cover
DVD Digipack Cover
DVD Produktion für die Friedrich-Wilhelm-Murnau Stiftung.


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Die Ernst Lubitsch Collection besteht aus insgesamt 6 DVDs.
5 Stummfilme + Bonusdisc

• Die Bergkatze
• Sumurun
• Ich möchte kein Mann sein
• Die Austernprinzessin
• Anna Boleyn

Spieldauer: 498 Minuten

Auf allen DVDs sind Bio- und Filmografien einzelner Schauspieler, Regisseure usw. enthalten.
Alle Filme enthalten "neu" eingespielten Musiken von Marco Dalpane (Bergkatze), Javier Pérez de Azpeitia (Anna Boleyn und Sumurun), Aljoscha Zimmermann (Austernprinzessin) und Neil Brand (Ich möchte kein Mann sein).

"Anna Boleyn" und "Die Austernprinzessin" enthalten außerdem einen Audiokommentar von Hans-Michael Bock und Bernard Eisenschitz.

Die Bonus DVD enthält ein 110 Minütiges Special "Ernst Lubitsch in Berlin - Von der Schönhauser Allee nach Hollywood" sowie erweiterte Bio- und Filmografien.

Zu den Filmen:

Sumurun

Abenteuerfilm aus dem Jahre 1920
Deutsche Erstaufführung: 01.09.1920
Länge: 2400m
Land: Deutschland
Regie: Ernst Lubitsch
Drehbuch: Hanns Kräly, Ernst Lubitsch
Kamera: Theodor Sparkuhl, Erich Waschneck
Bauten: Ernö Metzner, Kurt Richter

Darsteller:
Charly Berger
Paul Biensfeldt als Sklavenhändler
Carl Clewing als Des Sultans Sohn
Paul Graetz als 1. Diener
Jenny Hasselqvist als Zuleika, genannt Sumurun
Max Kronert als 2. Diener
Margarete Kupfer als Eine Alte
Harry Liedtke als Nur-al-Din, Stoffhändler
Ernst Lubitsch als Der bucklige Abdullah
Pola Negri als Tänzerin
Aud Egede Nissen als Haidee, Sumurun's Dienerin
Jakob Tiedtke als Hauptenuch
Paul Wegener als Sultan von Bagdad

Kurzinhalt:
Die Haremsdame Sumurun ist so schön, daß der alte Scheich sie zu seiner Lieblingsfrau macht. Sie aber liebt den jungen Stoffhändler Nur-al-Din und fürchtet die Eifersucht des alten Mannes. Zu allem Unglück erfährt der Scheich, daß auch sein Sohn in sie verliebt ist, und droht die beiden umzubringen. Da kommt eines Tages ein Buckliger mit einer verführerischen Tänzerin in den Harem. Als der Scheich sie mit seinem Sohn überrascht, erwürgt er sie und schlägt den Sohn in rasender Wut nieder. Als er nun noch im Frauengemach Sumurun und Nur-al-Din in einer Liebesumarmung aufspürt, will er auch diesen jungen Mann töten. Doch der bucklige Clown Abdullah hindert ihn daran und ersticht ihn. Dann öffnet er die Tore des Harems und die Gefangenen gehen in ihre Freiheit.


Ich möchte kein Mann sein

Komödie aus dem Jahre 1918
Deutsche Erstaufführung: 01.10.1918
Land: Deutschland
Regie: Ernst Lubitsch
Drehbuch: Hanns Kräly, Ernst Lubitsch
Kamera: Theodor Sparkuhl
Bauten: Kurt Richter

Darsteller:
Curt Goetz als Dr. Kersten
Victor Janson
Margarete Kupfer als Gourvernante
Ossi Oswalda als Ossi, die Nichte
Ferry Sikla als Der Onkel

Kurzinhalt:
Ossi wächst bei ihrem wohlhabenden, meist auf Geschäftsreise befindlichen Onkel auf, betreut von einer Gouvernante, die sich völlig erfolglos bemüht dem jungen Fräulein seine Leidenschaft für Zigaretten, scharfe Getränke und Pokern auszutreiben. Ein neuer Hauslehrer wird engagiert. Dr. Kersten, der Ossi schwört, er werde sie bald "soooo klein" haben. Ossi ist aber entschlossen, sich endlich die Privilegien zu sichern, die ihrer Meinung nach die Männerwelt genießt. Sie läßt sich eine elegante Herren-Garderobe anfertigen und entwischt abends in einen Tanzpalast. Dort entdeckt sie Dr. Kersten mit einem Mädchen. Das Mädchen läßt Dr. Kersten stehen. Kumpelhaften Trost spendet Ossi, deren Identität er nicht durchschaut. Mit Schnaps und Zigarren trösten die beiden sich über die Launen der Weiber hinweg. Teils wegen des Rauchs und des Alkohols, teils wegen ihrer erwachenden Zuneigung zu ihrem Lehrer fühlt Ossi bald, daß sie doch lieber kein Mann sein möchte. Im Morgengrauen nehmen die beiden eine Droschke nach Hause. In ihrer trunkenen Fröhlichkeit küssen sie sich. Der Fahrer verwechselt die Adressen, so daß Ossi am nächsten Vormittag in einem ihr fremden Bett aufwacht. Immer noch in ihren Männerkleidern geht sie nach Hause, wo Dr. Kersten in ihrem Bett geschlafen hat. Er durchschaut Ossis Spiel immer noch nicht. Ossi erklärt ihm, sie wolle nur nach seiner/ihrer Cousine Ossi schauen. Dr. Kersten fleht den Saufkumpan der letzten Nacht an, seinem Zögling bloß nichts zu erzählen. Ossi läßt ihre langen Haare sehen und kündigt ihm an, sie werde ihn bald "sooo klein" haben. Die beiden fallen sich glücklich in die Arme."


Die Bergkatze

Komödie aus dem Jahre 1921
Deutsche Erstaufführung: 12.04.1921
Länge: 1818m
Land: Deutschland
Regie: Ernst Lubitsch
Drehbuch: Hanns Kräly, Ernst Lubitsch
Kamera: Theodor Sparkuhl
Bauten: Max Gronau, Ernst Stern

Darsteller:
Paul Biensfeldt als Bandit Dafko
Wilhelm Diegelmann als Räuberhauptmann Claudius
Paul Graetz als Bandit Zofano
Paul Heidemann als Leutnant Alexis
Victor Janson als Kommandeur
Marga Köhler als Kommandeuse
Erwin Kopp als Bandit Tripo
Max Kronert als Bandit Masilio
Edith Meller als Lilli, Tochter des Kommandanten
Pola Negri als Rischka, Claudius Tochter
Hermann Thimig als Pepo, ein schüchterner Räuber

Kurzinhalt:
Ganz in der Nähe Piffkaneiros steht ein großes Fort, das bislang noch jedem Angriff standgehalten hat. Daher hat der Kommandant der majestätischen Festung auch weniger Angst um die Sicherheit seiner Männer. Er sorgt sich vielmehr um die Unschuld seiner hübschen Tochter Lilli, denn er hat erfahren, daß der als Frauenheld verschrieene Leutnant Alexis zu seiner Kompanie versetzt werden soll. Und Alexis, so heißt es, hat noch jede Frau verführt, die ihm gefiel. Zunächst aber wird Alexis selbst entblättert, nämlich von der Räuberhauptmannstochter Rischka, die ihm unterwegs auflauert und ihn in seiner Unterwäsche zurückläßt. Daraufhin entbrennt ein Kampf gegen die Räuber, aus der die Soldaten zunächst als Sieger hervorgehen. Am Abend wird der Sieg euphorisch gefeiert. Der Draufgänger Alexis bandelt tatsächlich mit Lilli an und muß ein Heiratsversprechen geben. Rischka indes trauert um den schönen Leutnant, in den sie sich verliebt hat. Um ihren Schmerz zu lindern, bandelt sie mit dem Räuber Pepo an. Eine Lektion will sie den Fortbewohnern, die sich in Sicherheit wiegen, dennoch verpassen: als die Siegesfeier in vollem Gange ist, dringen die Räuber in das angeblich uneinnehmbare Fort ein und plündern es aus.


Die Austernprinzessin

Komödie aus dem Jahre 1919
Deutsche Erstaufführung: 20.06.1919
Land: Deutschland
Regie: Ernst Lubitsch
Drehbuch: Hanns Kräly, Ernst Lubitsch
Kamera: Theodor Sparkuhl
Bauten: Kurt Richter

Darsteller:
Curt Bois
Julius Falkenstein als Josf, Nukis Freund
Victor Janson als Mr. Quaker
Max Kronert als Seligsohn, Heiratsvermittler
Harry Liedtke als Prinz Nuki
Ossi Oswalda als Ossi
Albert Paulig

Kurzinhalt:
Ein reiner Comic strip um einen Millionär, der nicht einmal die Zigarette selbst halten muß, und um seine Tochter, die einen Prinzen heiraten möchte, um die Tochter des Schuhcreme-Königs zu übertrumpfen.


Anna Boleyn

Historienfilm aus dem Jahre 1920
Deutsche Erstaufführung: 03.12.1920
Länge: 2793m
Land: Deutschland
Regie: Ernst Lubitsch
Drehbuch: Hanns Kräly, Fred Orbing
Kamera: Theodor Sparkuhl
Musik: Hans Jönsson, Wolfgang Sternberg
Bauten: Kurt Richter

Darsteller:
Ferdinand von Alten als Marc Smeton
Paul Biensfeldt als Hofnarr
Wilhelm Diegelmann als Kardinal Campeggio
Erling Hanson als Graf Percy
Ludwig Hartau als Herzog von Norfolk
Paul Hartmann als Heinrich Norris
Emil Jannings als König Heinrich VIII.
Adolf Klein als Kardinal Wolsey
Josef Klein als Sir William Kingston
Friedrich Kühne als Erzbischof Cranmer
Hilde Müller als Prinzessin Maria
Aud Egede Nissen als Johanna Seymour
Sophie Pagay als Amme
Hedwig Pauly als Königin Katharina
Karl Platen als Leibarzt
Henny Porten als Anna Boleyn
Maria Reisenhofer als Lady Rochford
Friedrich Schütze

Kurzinhalt:
Anna Boleyn ist die Nichte des Großherzogs von Norfolk. Eines Tages wird sie als Hofdame in den Dienst der Königin Katharina berufen. Im Schloß passiert Anna eines Tages ein kleines Mißgeschick, das gleichwohl ihr Leben verändern wird: am Namenstag der Königin verfängt sich ihr Kleid in einer Tür. König Heinrich VIII. wird durch den Zwischenfall auf Anna aufmerksam und findet Interesse an der hübschen Frau. Er stellt ihr nach, umwirbt sie, doch Anna hält an der Beziehung zu ihrem Jugendfreund Heinrich Norris fest. Erst als Heinrich VIII. ihr die Krone anbietet, willigt Anna ein. Gegen den erbitterten Widerstand seiner Frau Katharina und des Papstes setzt Heinrich eine Scheidung durch und feiert mit Anna eine prunkvolle Hochzeit. Das junge Glück findet ein jähes Ende, als Anna anstatt des von Heinrich erhofften Thronfolgers eine Tochter zur Welt bringt. Er läßt sich mit der Hofdame Johanna Seymour ein, während Anna der Prozeß gemacht wird, weil sie angeblich Ehebruch mit ihrem alten Freund Norris begangen hat. Anna wird zum Tode verurteilt. Bereits während ihrer Hinrichtung bereitet Heinrich VIII. seine nächste Trauung vor.


Erscheinungsdatum 20. November 2006

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