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(06.02.2007)
Fritz Lang Collection
DVD Produktion für die Friedrich-Willhelm-Murnau-Stiftung

DVD Cover
DVD Cover
Momentan arbeiten wir an der Fertigstellung der "Fritz Lang Collection" für die Friedrich-Willhelm-Murnau-Stiftung.
Die 6er DVD Box beinhaltet 3 Fritz Lang Klassiker und umfangreiches Bonusmaterial zu den Filmen.


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Bei den Filmen handelt es sich um:

"Dr. Mabuse - Der Spieler, Teil I - Der große Spieler"
"Dr. Mabuse - Der Spieler, Teil II - Inferno"
"Frau im Mond"
"Spione".

Folgende Bonusfeatures sind vorgesehen:

"Die Metamorphosen des Dr. Mabuse" von Hans Günther Pflaum;
"Spione, ein kleiner Film, aber mit viel Action" von Guido Altendorf und Anke Wilkening;
"Frau im Mond, der erste wissenschaftliche Science-Fiction-Film" vom Westdeutschen Rundfunk;

Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Frühsommer 2007.


Zum Inhalt der Filme:

Spione

Kriminalfilm aus dem Jahre 1927/28
Produktionsfirma: Fritz-Lang-Film GmbH für Universum-Film AG (Ufa), Berlin, 1927/28
Produzent: Fritz Lang
Regie: Fritz Lang
Drehbuch: Thea von Harbou, Fritz Lang (nach der gleichnamigen Vorlage von Thea von Harbou)
Kamera: Fritz Arno Wagner
Kamera-Assistenz: Konstantin Irmen-Tschet
Bauten: Otto Hunte, Karl Vollbrecht
Requisite: Edgar G. Ullmer
Bild / Ton: s/w, stumm
Drehzeit: ab ca. 3. Oktober 1927 (Außen), 21. Oktober 1927 bis Februar 1928 (Atelier)
Drehort Innenaufnahmen: Ufa-Atelier Neubabelsberg; Außenaufnahmen: Brilon im Sauerland
Zensur: 1. Vorlage: 21. März 1928, Nr. 18508, 10 Akte, 4.364 m, Jugendverbot (Verbot des Teils des Harakiri, in dem sich Matsumoto den Bauch aufschneidet), 2. Vorlage: 3. April 1928, Nr. 18632, 9 Akte, 4.119 m, Jugendverbot (gleiches Verbot wie bei der 1. Vorlage)
Uraufführung: 22. März 1928 Berlin, Ufa-Palast am Zoo
Weitere Erstaufführungen: 15. April 1928 Wien, Central-Kino; 18. September 1928 Paris, Empire; 31. Mai 1928 London, Palace
Musikillustration (Uraufführung): Werner Richard Heymann
Musikalische Leitung (Uraufführung): Artur Guttmann
Format: 35mm, 1:1,33
Musik (DVD): Neil Brand (2005)


Die Darsteller

Haghi: Rudolf Klein-Rogge
Sonja Barranikowa: Gerda Maurus
Nr. 326, Donald Tremaine: Willy Fritsch
Morrier: Louis Ralph
Miles Jason, Polizeichef: Craighall Sherry
Kitty: Lien Deyers
Dr. Matsumoto: Lupu Pick
Lady Leslane: Hertha von Walther
Oberst Jellusic: Fritz Rasp
Franz, Chauffeur: Paul Hörbiger
Beamter: Paul Otto
Strolch: Paul Rehkopf
Vincent: Hans Heinrich von Twardowski
Krankenschwester: Grete Berger
Hotelmanager: Julius Falkenstein
Hoteldetektiv: Hermann Vallentin
Dienstmädchen: Alexa von Porembsky
Kapellmeister: Gottfried Huppertz
Junge vor Danielli's: Gustl Stark-Gstettenbaur
Wirt: Anglio
Agenten des Geheimdienstes: Max Maximilian, Klaus Pohl
Kittys Mutter: Rosa Valetti
General Hadrian: Maria Netto
Lokführer: Georg John
Bankangestellter: Heinrich Schroth


Kurzinhalt:
Der gelähmte Chef des Bankhauses Haghi führt unbemerkt ein Doppelleben. Er ist auch der Kopf einer internationalen Spionagezentrale, die mit Raub, Mord und Erpressung arbeitet. Der Leiter des Geheimdienstes setzt nun einen jungen Mitarbeiter, die Nr.326, auf den großen Unbekannten an. Der wiederum erfährt davon und beauftragt die Russin Sonja, Nr. 326 zu beseitigen. Doch sie verliebt sich in ihr Opfer. Haghi läßt sie gefangennehmen und gegnerische wie eigene Agenten, durch die Nr.326 ihm auf die Spur kommen könnte, beseitigen. Bei einem inszenierten Eisenbahnunglück soll Nr. 326 nun endlich sterben. Der Anschlag mißlingt jedoch, und mit Sonjas Hilfe kann Nr.326 Haghi entlarven und die Bande zerschlagen.

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Frau im Mond

Science fiction aus dem Jahre 1928/29
Produktionsfirma: Fritz-Lang-Film GmbH für Universum-Film AG (Ufa), Berlin, 1928/1929
Produzent: Fritz Lang
Aufnahmeleitung: Eduard Kubat
Beratung: Gustav Wolff (Künstlerische Mitarbeit), Joseph Danilowitz (Wissenschaftliche Mitarbeit), Prof. Hermann Oberth (Wissenschaftliche Mitarbeit)
Regie: Fritz Lang
Drehbuch: Thea von Harbou
Kamera: Curt Courant, Otto Kanturek
Optische Spezialeffekte: Oskar Fischinger, Konstantin Irmen-Tschet
Standfotos: Horst von Harbou
Bauten: Otto Hunte, Emil Hasler, Karl Vollbrecht
Bild / Ton: s/w, stumm
Drehzeit: Oktober 1928 bis Juni 1929
Drehort: Ufa-Atelier Neubabelsberg
Zensur: 25. September 1929, 11 Akte, 4.356 m, Jugendfrei; 30. November 1971, Nr. 44207, 2.492 m, feiertagsfrei, ab 6 Jahre
Uraufführung: 15. Oktober 1929 Berlin, Ufa-Palast am Zoo
Musik (bei der Uraufführung): Willy Schmidt-Gentner
Liedtexte: Fritz Rotter
Format: 35mm, 1:1,33
Musik (DVD): Javier Pérez de Azpeitia (2003)


Die Darsteller

Professor Georg Manfeldt: Klaus Pohl
Wolf Helius: Willy Fritsch
Friede Velten, Astronomiestudentin: Gerda Maurus
Hans Windegger, Ingenieur: Gustav von Wangenheim
Gustav: Gustl Stark-Gstettenbaur
Walt Turner: Fritz Rasp
Gehirne und Scheckbücher: Tilla Durieux, Hermann Vallentin, Max Zilzer, Mahmud Terja-Bey, Borwin Walth
Hippolt, Helius' Haushälterin: Margarethe Kupfer
Grotjan, Helius' Chauffeur: Max Maximilian
Veilchenverkäuferin: Alexa von Porembsky
Mann am Mikrofon: Karl Platen
Werkmeister der Helius-Werften: Gerhard Dammann
Mieter vom 2. Stock: Heinrich Gotho
Eindeutige Existenzen: Edgar Pauly, Alfred Loretto


Kurzinhalt:
Ein verarmter Professor, der mit seinen ungewöhnlichen Theorien von der Fachwelt belächelt wird, vermutet riesige Goldvorkommen auf dem Erdtrabanten und bereitet mit einigen Getreuen eine Weltraumexpedition vor. Zur Besatzung der Rakete gehören noch zwei junge Männer: der Chefingenieur einer Flugzeugfirma und ein Astronomiestudent. Beide sind in dieselbe Frau verliebt, und da diese auch mit an Bord ist, ist das Eifersuchtsdrama auf dem Mond schon vorprogrammiert. Doch auch ein blinder Passagier fliegt mit: Agent Turner, der im Auftrag eines Finanzsyndikats die Konstruktionspläne des Raumschiffs gestohlen hat und so seine Teilnahme erzwingt. Die Landung auf dem Planeten glückt, und es beginnt ein erbarmungsloser Kampf um das Gold. Der Professor und Turner finden dabei den Tod, ein Sabotageakt erlaubt nur zwei Menschen die Rückreise zur Erde. Und da sich das mit der Eifersucht geklärt hat, will das Liebespaar sein Glück auf dem anderen Planeten versuchen.
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Dr. Mabuse, der Spieler - Teil I: Der große Spieler

Regie: Fritz Lang
Drehbuch: Thea von Harbou, Fritz Lang (nach dem gleichnamigen Roman von Norbert Jacques)
Kamera: Carl Hoffmann, Erich Nitschmann
Bauten: Otto Hunte, Carl Stahl-Urach, Erich Kettelhut, Karl Vollbrecht
Produktion: Uco-Film GmbH, Berlin
Produzent: Erich Pommer
Uraufführung, Teil 1: 27.04.1922 / Teil 2: 26.05.1922

Darsteller:
Rudolf Klein-Rogge als Dr. Mabuse
Aud Egede Nissen als Tänzerin Cara Carozza
Gertrude Welcker als Gräfin Dusy Told
Alfred Abel als Graf Told
Bernhard Goetzke als Staatsanwalt von Wenk
Paul Richter als Edgar Hull
Hans Adalbert Schlettow als Mabuses Chauffeur Georg
Georg John als Mabuses Diener Pesch

Kurzinhalt:
Dr. Mabuse, der „Mann mit den 1000 Gesichtern“, ist Wahnsinniger und Superverbrecher zugleich: Mit enormen hypnotischen Fähigkeiten und außerordentlicher Wandlungsfähigkeit ausgestattet, strebt er die Weltherrschaft an. Um sein Ziel zu erreichen, benötigt er Unmengen an Kapital, weshalb er einen großen Stab ihm höriger Mitarbeiter einsetzt, um auf verbrecherischem Weg an Geld zu kommen. Mabuse manipuliert die Börse, er läßt Falschgeld drucken, und er hypnotisiert in illegalen Spielsalons seine Mitspieler, damit sie ihr Geld an ihn verlieren. Die schöne Tänzerin Cara Carozza ist Mabuse ebenfalls ergeben. In seinem Auftrag soll sie einen jungen, steinreichen Amerikaner verführen. Als Carozza bei ihrem Opfer die Visitenkarte des Staatsanwaltes von Wenk findet, der hinter die Ursache der grassierenden Spielerseuche kommen will, ahnt sie, daß dieser Mann des Gesetzes ihrem Meister gefährlich werden kann. Als von Wenk eines Abends in einer von Mabuses Spielhöllen auftaucht, verkleidet als reicher Provinzler, gelingt es dem Verbrecher, der ebenfalls maskiert ist, beinahe, von Wenk völlig zu hypnotisieren. Doch der Staatsanwalt widersteht, und Mabuse flüchtet aus dem Casino. Trotz wilder Verfolgungsjagd durch die ganze Stadt, kann von Wenk den „Mann mit den 1000 Gesichtern“ nicht stellen. Mabuse heckt inzwischen einen Mordplan aus: von Wenk wird betäubt und auf einem See ausgesetzt. Nur durch Zufall kann er gerettet werden. In der Zwischenzeit geht Mabuse zu einer Party der Gräfin Told, die der Staatsanwalt um Unterstützung gebeten hatte. Dort gelingt es Mabuse, den Grafen zu hypnotisieren und zum Spielen zu verführen. Plötzlich fällt Gräfin Told in Ohnmacht. Dr. Mabuse entführt die Frau - und hat in ihr ein neues Opfer gefunden.

Nach dem Roman von: Norbert Jacques

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Dr. Mabuse, der Spieler - Teil II: Inferno

Regie: Fritz Lang
Drehbuch: Thea von Harbou, Fritz Lang (nach dem gleichnamigen Roman von Norbert Jacques)
Kamera: Carl Hoffmann, Erich Nitschmann
Bauten: Otto Hunte, Carl Stahl-Urach, Erich Kettelhut, Karl Vollbrecht
Produktion: Uco-Film GmbH, Berlin
Produzent: Erich Pommer
Uraufführung, Teil 1: 27.04.1922 / Teil 2: 26.05.1922

Darsteller:
Rudolf Klein-Rogge als Dr. Mabuse
Aud Egede Nissen als Tänzerin Cara Carozza
Gertrude Welcker als Gräfin Dusy Told
Alfred Abel als Graf Told
Bernhard Goetzke als Staatsanwalt von Wenk
Paul Richter als Edgar Hull
Hans Adalbert Schlettow als Mabuses Chauffeur Georg
Georg John als Mabuses Diener Pesch

Kurzinhalt:
Die Fortsetzung des Stummfilmklassikers von Fritz Lang beginnt mit einem Mordanschlag auf den Staatsanwalt von Wenk. Die Tänzerin Carozza wird verhaftet, da sie in Verdacht steht, etwas mit der Tat zu tun zu haben. Als Mabuse erfährt, daß Carozza bereit ist, vor dem Staatsanwalt auszusagen, läßt er ihr Gift bringen, mit dem sie Selbstmord begeht. Nach einem weiteren gescheiterten Attentat auf von Wenk wird Mabuses Sekretär Pesch verhaftet, doch ehe er aussagen kann, wird auch er ermordet. Nachdem Mabuse auch den Grafen Told getötet hat, um sich dessen Frau zu bemächtigen, sucht er von Wenk auf und behauptet, Told sei sicher umgekommen, weil sein Psychiater Weltmann ihn in den Selbstmord getrieben habe. Um diese Behauptung zu überprüfen, nimmt Staatsanwalt von Wenk an einer Gruppensitzung Weltmanns teil, doch Weltmann ist kein anderer als der maskierte Mabuse selbst. Mabuse hypnotisiert von Wenk und befiehlt ihm, mit seinem Wagen in einen Steinbruch zu rasen. In letzter Minute kann von Wenk gerettet werden - nun weiß er, daß Mabuse hinter all den Untaten steckt. Mabuse flüchtet in Hawaschs Falschmünzerwerkstatt, seine geistige Verwirrung steigert sich unaufhaltsam, die Seelen seiner Opfer suchen ihn heim. Als von Wenk in die Werkstatt eindringt, findet er einen völlig dem Wahnsinn verfallenen Dr. Mabuse vor.

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